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© Vinai Dithajohn - Thailand© GMB Akash - Bangladesh © Maya Goded - Mexiko


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INTERVIEW:

Wie soll man den Titel “Whores’ Glory” verstehen?

Der Titel ist klanglich eine Referenz auf einen Roman von William T. Vollman und inhaltlich eine Reverenz an den Berufsstand der Prostituierten und seiner Vertreterinnen.


Warum gerade dieses Thema? Was war Ihr Ausgangspunkt?

Ich frage mich oft, warum ich es nie zustande bringe, die Stimmung nach einem heftigen Gewitter authentisch auf Film zu bannen. Ich frage ich mich auch, warum wir einen anderen Menschen wegen seines Geruches anziehend finden oder eben nicht. Darüber würde es sich auch lohnen, einen Film zu machen. Und über die Frage, was Sexualität mit uns als Individuen macht. Es ist doch unmöglich, dass es bei Prostitution nur um den Austausch von Geld gegen Sex geht. Das wäre zu einfach gedacht. Denn wenn der Preis erst einmal ausgehandelt ist, dann stehen einander zwei Menschen aus Fleisch und Blut gegenüber, um miteinander Sex zu haben. Was macht das mit ihnen? Was tut es mit ihrer Psyche und ihren Emotionen? Diese Frage hat mich am meisten interessiert.


Warum haben Sie sich gerade für diese drei Orte entschieden?

Für mich ist es ausschlaggebend, Orte zu finden, an denen sich Zusammenhänge optisch erschließen. Wenn ich an einem solchen Ort bin und das Geschehen beobachte, dann muss ich aus der Anschauung begreifen, wie es funktioniert. Zum Beispiel ist der „Fishtank“ in Bangkok oberflächlich betrachtet nur ein Glaskobel, der in einem Raum steht. Schaut man aber alle Details genauer an, dann erzählen sie eine Menge. Frauen und Männer sind durch eine dicke Glasscheibe voneinander getrennt, Diese Glasscheibe wird durch die Lichtverhältnisse von innen zu einem halbdurchlässigen Spiegel. So sehen die Frauen hauptsächlich sich selbst, und die Männer, die im Halbdunkel sitzen, sehen die hell beleuchteten Frauen. Sie können einander nicht bzw. nur wie aus weiter Ferne hören. Die akustische Verbindung läuft über ein Mikrophon, das von einem Vermittler benützt wird, der den Männern bei ihrer Wahl behilflich ist und gleichzeitig darauf achten muss, dass das Gleichgewicht im „Fishtank“ gewahrt bleibt und nicht manche der Mädchen zu kurz kommen. Allein durch die Beobachtung dieser Oberfläche erschließt sich ein ganzer Kosmos aus Geschichten und Zusammenhängen. Genau solche Orte eignen sich für die filmische Darstellung. Die Oberfläche ist zugleich der tiefere Sinn. Außerdem hatte ich drei Kriterien: Das Verhältnis zwischen den Geschlechtern sollte sich darstellen lassen, und zwar innerhalb verschiedener Religionen und verschiedener sozialer Gegebenheiten.


War Ihre Herangehensweise in allen Ländern gleich?

Nein, sie war jedes Mal anders. Es gab aber meist zwei Phasen: erstens mussten wir die nötigen Genehmigungen bekommen, und zweitens jede einzelne der Frauen davon überzeugen, bei unserem Projekt mitzumachen.
Bei Phase zwei fängt die eigentliche Regiearbeit an. In Faridpur/Bangladesch zum Beispiel leben und arbeiten über 600 Prostituierte. In der Sekunde, in der man den Ort mit einer Kamera in der Hand betritt, ändert sich alles von Grund auf. Man wird nicht mehr als möglicher Kunde wahrgenommen, sondern als Eindringling, als jemand, der etwas nehmen will – das eigene Bild.
Fragen fliegen durch die Räume: Was geschieht mit dem Bild? Bin ich dann im Internet? Verkaufst du das Bild, ohne mir Geld zu geben? Werde ich auf dem Foto schön aussehen? Es führt kein Weg daran vorbei, jede Einzelne kennenzulernen und über eine freundschaftliche Nähe einen Weg zu finden, eines Tages auch filmen zu können. Die Genehmigung „von oben“ allein würde nur zu sinnlosen Bildern führen.
In Thailand ist die Geschichte viel kalkulierbarer, im Guten wie im Schlechten. Dort ist alles geschäftsmäßig. Die Mafia macht die Regeln, und alle anderen befolgen sie – sowohl wir als auch die Frauen. Die Nähe, die wir zueinander entwickeln können, steht unter strenger Beobachtung und entsteht nur dadurch, dass wir gegenüber diesen Leuten auf der gleichen Seite des Glases sind. Es sind wieder andere Scheiben, die uns voneinander trennen. Mexiko hingegen wurde zu einer Art Selbsterfahrung. Dort muss man „sein“, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die Zone ist ein Ort, der einen den Rest der Welt vergessen lässt, und ist man dazu nicht bereit, wird sie einen abstoßen.
In jedem Fall aber ist das, was das Filmen möglich macht, wie in anderen Geschäftsbeziehungen auch eine Mischung aus Geld und Vertrauen.


Haben Sie die Recherche mit einer vorgefassten Meinung zum Thema begonnen? Ist es überhaupt möglich, auf so ein archetypisches Thema wertfrei zuzugehen?


Eigene vorgefasste Meinungen kann man nicht verhindern – man muss aber ständig offen und bereit sein, sie zu revidieren. Und Wertfreiheit mache ich mir zum Ziel. Man kann Tiefgang nur dann erreichen, wenn man versteht. Und verstehen kann man nur, wenn man gewillt ist, sich einem Urteil über das, was man sieht, so lange wie möglich zu entziehen. Ich versuche, zu schauen und zu warten, zuzuhören und Bilder zu machen. Und ich versuche, das von mir Gesehene und Gehörte weiterzugeben, ohne dass es dadurch auch ein von mir Bewertetes wird.
Es ist mir schon klar, dass die meisten Menschen moralische, politische oder persönliche Urteile über Prostitution haben bzw. sehr schnell gewillt sind, solche zu fällen. Für mich geht es aber bei keinem Thema um gut oder böse. Und bei diesem Thema geht es um unstillbares menschliches Begehren oder die Einsamkeit im Moment der Intimität, um nur zwei Aspekte innerhalb des großen Themas zu nennen. Dafür ist Prostitution eine ideale Projektionsfläche.


Wo haben Sie eingehakt, um das Thema Prostitution zu vertiefen?

Ich denke, dass sich das Mann/Frau-Verhältnis in jedem Kulturkreis an Hand der Prostitution darstellen lässt. Es gibt dort die gleichen Abläufe, Gesten und Rituale wie im täglichen Leben – nur, dass alles schneller gehen muss und dadurch konzentrierter wird. Ich denke in „Whores’ Glory“ sieht man genau solche Situationen und Rituale.


Würden Sie sagen, dass Ihr Film aus der Perspektive der Prostituierten empfunden ist?

So kann man das nicht sagen, denn ich arbeite ja selbst nicht in diesem Bereich. Aber ich denke, ich eröffne einen Raum im Film, in dem Prostituierte sprechen können. Der Raum bleibt aber von mir vorgegeben und aus meiner Perspektive kreiert.
Es ist wahrscheinlich offensichtlich, dass das ein Film ist, den ein Mann gemacht hat – und das hat auch die Kommunikation erleichtert. Die Frauen öffnen sich erst, wenn sie die Spielregeln der Kommunikation verstehen. Als Mann bleibt man immer der Kunde - und diesem Fall der Kunde mit der Kamera. Man zahlt, und dafür bekommt man etwas – und wenn ein Naheverhältnis entsteht, bekommt man etwas mehr. Wenn man allerdings nur bezahlt, würde man wohl mit den üblichen Antworten und Einsichten abgespeist.


Was es schwierig auch die Freier zum Sprechen zu bringen?

Ein Bordell ist wohl der Ort auf der Welt, an dem man am unwillkommensten ist, wenn man mit einer Kamera auftaucht. Alles ist darauf ausgerichtet, die Privatsphäre der Anwesenden zu wahren. Die Prostituierten wollen nicht, dass die ganze Welt, einschließlich ihrer Angehörigen erfährt, welcher Arbeit sie nachgehen. Und die Kunden wollen nicht, dass alle wissen, dass sie Kunden sind. Es ist da wie dort eine Frage des Vertrauens. Lernt man einander näher kennen, eröffnen sich Möglichkeiten. So kann man davon ausgehen, dass die Freier in „Whores’ Glory“ meist Stammkunden sind, denn sonst hätte ich sie nicht besser kennenlernen können.


Inwieweit wurden Szenen nachgestellt?

Eigentlich kaum, der Film ist sehr einfach und dokumentarisch gedreht. Aber an manche Vorgaben musste ich mich halten. Wollte eine Prostituierte oder ein Kunde nicht im Bild sein, so habe ich darauf Rücksicht genommen. So waren zurzeit des Drehens nur die Menschen anwesend, mit denen abgesprochen war, dass sie gefilmt werden. Es gibt aber keine Situationen im Film, die nicht auch ohne die Anwesenheit einer Kamera so stattfinden würden.


Die Auswahl der drei Orte umfasst zugleich drei Religionen. Warum?

Eine Religion gibt viel von dem vor, wie sich die Menschen verhalten. So ist in Thailand die Haltung und der Zugang zur Sexualität ziemlich offen und frei von Schuldgedanken. In Bangladesch versucht die Religion viel mehr, den Menschen in seinen Freiräumen einzuengen, und in Mexiko gibt es immerhin den Tod als Ausweg. Aber das nur, weil der Tod dort weiblich ist.


Wie war Ihr Zugang zur Musik?

Es gibt zwei musikalische Ebenen. Zum einen die Musik, die vor Ort gespielt wird – die aus Radios oder Fernsehern dröhnt oder in Bars, Diskotheken oder Spielhallen läuft. Das ist die musikalische Wirklichkeit.
Anderseits habe ich auch mit Musik Stimmungen verstärkt oder einen Kommentar geschaffen. Das ist dann Musik, an die ich denke, wenn ich dort bin, oder Musik, die Stimmungen wie Aggressivität, Langeweile oder Verlangen ausdrückt.
Der erste Ansatz war es, nur weibliche Stimmen zu verwenden, aber zunehmend kristallisierte sich heraus, dass der Film auch ein Dialog zwischen den Geschlechtern werden würde. Das musste sich in der Musik widerspiegeln. So gibt es Songs, die von Frauen gesungen werden, und es gibt Duette. Auf dieser musikalischen Ebene singt jedoch nie ein Mann alleine. Prostituierte lieben Musik, wahrscheinlich, um die Langeweile ihres Alltags in den Griff zu bekommen. Ich wollte nicht, dass ein Film, der über sie spricht, keine Musik haben sollte. Dann würden sie ihn wahrscheinlich nicht ansehen wollen, und das wäre die Höchststrafe.


Was war das Thema, das alle Frauen, in allen Ländern am meisten beschäftigt hat?


Ihre Schönheit - ist sie doch ihr Kapital.


In welchem sozialen Umfeld ist das Etablissement in Thailand angesiedelt?

Das ist eine Form der Prostitution, die tief in der Thailändischen Gesellschaft verwurzelt ist. Es gibt hunderte Massagesalons dieser Art in Bangkok. Sie existieren für alle sozialen Schichten, von solchen, die so exklusiv sind, dass man nur ganz schwer Mitglied werden kann, bis hin zu einfachen Etablissements, wo der „Fishtank“ nur aus ein paar abgerissenen Sofas besteht - interessant, dass dort aus Kostengründen auch das Glas zwischen Frauen und Männern wegfällt.
Das „High-Class“, das im Film vorkommt, ist für die obere Mittelschicht und liegt im Bezirk Huaw Kwang, wo es sehr vieler solcher Läden gibt. Man geht normalerweise nicht dorthin, um schnell Sex zu haben, sondern kommt mit Freunden oder Geschäftspartnern. Dann isst und trinkt man an Tischen vor dem „Fishtank“ und wählt währenddessen ein oder mehrere Mädchen. Oben in einem der Appartements geht dann die Party weiter. Diese Art der Bordellkultur hat nichts mit dem Sextourismus zu tun, für den Thailand in den Medien bekannt wurde. Ausländer, die solche Orte frequentieren, sind meistens ortsansässige „Expatriates“.


Die Mädchen, die dort arbeiten, scheinen das mehr aus Langeweile oder aus Mangel an Bildung denn aus einem Zwang heraus zu machen.

Das ist richtig. Es ist eine Arbeit für sie. Die Gründe, dieser Arbeit nachzugehen, sind so unterschiedlich wie bei jedem anderen Job auch. Wenn sie jung und hübsch sind, können sie gutes Geld verdienen und ihre Familie unterstützen. Das ist für Thailänderinnen sehr wichtig – es verschafft ihnen Status und ein gutes Karma. Unterm Strich wird das auch von ihnen erwartet, vor allem, wenn die Familie in Schwierigkeiten ist. Zu Hause könnten sie nie zugeben, was ihr Job ist, und trotzdem wissen ihre Verwandten sehr genau darüber Bescheid. Solange es nicht öffentlich wird, ist es akzeptiert.



Das Bordell in Faridpur/Bangladesch scheint für die ganz unteren sozialen Schichten zu sein? Gibt es da auch Unterschiede?


Es gibt mehr und weniger gehobene Bordelle quer durch das Land, aber der Unterschied ist für westliche Augen sehr schwer auszumachen. Alle haben den Charakter eines Ghettos, in dem die die Frauen und Mädchen leben und arbeiten. Man wird an so einem Ort geboren oder dorthin verkauft. Ist man erst einmal dort, ist es fast unmöglich, wieder wegzukommen.


Wie lange kann man als Prostituierte in Bangladesch arbeiten?


Man fängt sehr früh zu an und arbeitet bis man 35 oder 40 ist. Bis dahin sollte man genug Geld zusammen haben, um sich selbst eigene Mädchen zu kaufen. Wenn die Frauen das nicht schaffen, verlieren sie schnell ihren Status, verarmen bzw. werden zu Hilfskräften. Solch ein Schicksal zu vermeiden gelingt den Frauen nur, wenn sie sich nicht verlieben und einem Freier nach „draußen“ folgen. Geschieht das, dann nimmt ihnen der Mann früher oder später alles Geld weg, schwängert sie und verkauft sie wieder an ein Bordell, wo sie wieder bei Null beginnen müssen. Sparen sie aber ihr Geld und bleiben, können sie sich meistens mit 40 einen „Babu“, einen Liebhaber, leisten, den sie für ihre eigene Annehmlichkeit bei sich im Bordell halten.
In dieser Form des Matriarchats hat man nur diese Möglichkeit, oder man wird unter einer anderen „Mutter“ zur Putzfrau. In jedem Fall wird man dort alt und stirbt auch dort.


Werden wirklich Mädchen ver- und gekauft?

Ja, das ist in Bangladesch üblich. Ein Mädchen kann von fast jedem in ein Bordell verkauft werden. Ein junger Mann kann seine Freundin verkaufen, vor allem, wenn sie sich auf außerehelichen Sex mit ihm eingelassen hat. Stiefmütter verkaufen ihre ungeliebten Stieftöchter, sobald sich eine Gelegenheit bietet, und wenn irgendjemand ein verirrtes Mädchen auf der Strasse findet, kann er es auch verkaufen. Eine Frau, die ohne Begleitung eines Mannes oder von Verwandten gefunden wird, ist sofort Freiwild und schon von dem Moment an eine Hure.
Andererseits ist es für eine “Mutter” eine ziemlich große Investition, ein Mädchen zu kaufen. Es ist besser, selbst eine Tochter zu haben, die schon im Bordell aufwächst. Oft nehmen sich die Frauen vor, ihren Töchtern ein anderes Leben zu ermöglichen und eine gute Erziehung angedeihen zu lassen. Das geht oft eine Weile gut, wenn aber das Geld knapp wird, ist es mit diesen Vorsätzen meist zu Ende, und die jungen Frauen werden zurück in das Ghetto berufen.


Die einzige Szene in der tatsächlich Sex zu sehen ist, gibt es in Mexiko. Warum?


Ich wollte es zeigen und habe es dort gefilmt, wo man nichts dagegen hatte. Ich mag die Szene sehr, weil sie zeigt, dass sich alles in dem Moment ändert, in dem sich die Türe schließt. Die Frau übernimmt in sekundenschnelle das Kommando. Sie wird geschäftsmäßig, ohne brutal zu werden. Sie legt offen, wie das Spiel gespielt wird. Um den ausgemachten Preis gibt es zwanzig Minuten, einmal blasen und ein paar Stellungen – und wenn der junge Mann in dieser Zeit nicht kommt, ist es sein Problem. So sagt sie es an, und so geschieht es auch. Ich denke, das ist ein ziemlich typischer Ablauf. „Aber du kannst gerne wiederkommen, wenn du mehr Geld hast, Süßer!“, meint sie zum Schluss.


Bietet Ihr Film eine Lösung an? Gibt es Hoffnung?


Es geht nicht darum, ob es Hoffnung gibt oder nicht, denn jeder erhofft sich etwas anderes. Die Welt wird nicht dadurch ein besserer Ort werden, weil die Leute nett zueinander sind. Es gibt Schönheit in den tragischen Momenten des Lebens, und es gibt Wut und Aggression inmitten der Schönheit des Daseins. Nichts ist schrecklicher als die Langeweile des Gewöhnlichen. Es gibt Hoffnung in Zeiten des Krieges und Krieg in Zeiten der Hoffnung. Filme, die Lösungen anbieten, sind Lügen – und also schlechte Kunst, weil sie sich Vielschichtigkeit der menschlichen Seele verwehren.


Was würden Sie ihrem Publikum vor dem Film sagen?

Ich wäre wie die mexikanische Hure Brenda, wenn sie sie zu ihrem potentiellen Kunden sagt: „Da schau her, das alles kriegst du, aber nicht mehr.“ In ihrem Sinne könnte man noch hinzufügen: „Aber nach zwei Stunden kannst du wieder gehen. Außer du kommst mit mehr Geld wieder.“


Das ist Ihre dritte weltumspannende Dokumentation. Kann man „Megacities“, „Workingman’s Death“ und „Whores’ Glory“ eine Trilogie nennen?


Ja, es ist zu einer Trilogie geworden. Und „Whores’ Glory“ ist ein Triptychon innerhalb der Trilogie. Das ist ein schöner Gedanke. Eine Trilogie zum globalen Leben in der Zeit, in der ich lebe. Nicht mehr und nicht weniger.